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1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Samanta Maria Clausen, Zenside Finance, und ihren Auftraggebern (nachfolgend “Auftraggeber”) über die Erbringung von Buchhaltungs- und Finanzdienstleistungen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Auftragnehmerin ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von externen Buchhaltungs- und Finanzdienstleistungen (z. B. laufende Finanzbuchhaltung, Reporting, Unterstützung im Controlling) gemäß der jeweiligen individuellen Auftragsbeschreibung bzw. dem Angebot. Der konkrete Leistungsumfang wird für jeden Auftrag gesondert zwischen den Parteien vereinbart.

3. Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die schriftliche (auch per E-Mail mögliche) Bestätigung eines Angebots durch den Auftraggeber zustande. Die Auftragnehmerin behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

4. Vergütung

Die Vergütung erfolgt auf Basis eines vereinbarten Stundensatzes. Der aktuell gültige Stundensatz wird dem Auftraggeber vor Auftragsbeginn mitgeteilt bzw. im jeweiligen Angebot ausgewiesen. Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden, die in geeigneter Form (z. B. Zeiterfassung, Tätigkeitsnachweis) dokumentiert werden. Alle genannten Preise verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.

5. Rechnungsstellung und Zahlungsbedingungen

Die Rechnungsstellung erfolgt in der Regel monatlich bzw. nach Abschluss des jeweiligen Projekts/Teilabschnitts. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist die Auftragnehmerin berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu berechnen.

6. Vertragslaufzeit und Kündigung

Da die Zusammenarbeit projektbezogen erfolgt, richten sich Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten nach der jeweiligen individuellen Vereinbarung bzw. Auftragsbeschreibung. Sofern keine abweichende Regelung getroffen wurde, kann der jeweilige Einzelauftrag von beiden Seiten mit einer Frist von [z. B. 14 Tagen] zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.

7. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, der Auftragnehmerin alle für die Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen, Informationen und Belege vollständig, rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die durch eine nicht rechtzeitige oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zulasten der Auftragnehmerin.

8. Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Die Auftragnehmerin verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (DSGVO); Details hierzu ergeben sich aus der Datenschutzerklärung sowie ggf. einem gesondert abzuschließenden Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).

9. Haftung

Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen; die inhaltliche Richtigkeit der Buchhaltung hängt maßgeblich von der Vollständigkeit und Richtigkeit der vom Auftraggeber übergebenen Unterlagen ab.

10. Keine Rechts- oder Steuerberatung

Die Leistungen der Auftragnehmerin umfassen keine Rechts- oder Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes. Für steuerliche und rechtliche Fragestellungen wird empfohlen, einen Steuerberater bzw. Rechtsanwalt zu konsultieren.

11. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis.

12. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

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